Donnerstag , 14 Dezember 2017

Ein Motivationssystem – Beschreibung zur Anwendung.

Die Methode wirkt sowohl individuell als auch im beruflichen Bereich motivations- und leistungsfördernd. Sie hilft einzelnen Anwendern, Teams, Gruppen und Organisationen bei der Erreichung ihrer Ziele.

Personen und Organisationen haben vielfältige Aufgaben und Ziele. Diese sind zu formulieren, zu qualifizieren und zu terminieren.

Individuelle Ziele gibt es z.B. in der Schule, bei der Ausbildung, im Studium, im Beruf, in der Freizeit, auch im privaten Leben und Umfeld in mannigfachen Formen.

Zu einer allgemein gut verständlichen Erklärung des Systems soll an dieser Stelle die Institution „Schule“ dienen. Sie kennt jeder, jeder hat hier Erfahrungen.

Ein Ziel in der Schulzeit ist, etwas zu lernen. Dazu gehören neben Grundfähigkeiten u.a. die richtige Einstellung und das angemessene eigene Verhalten.

Diese sind Bedingungen für erfolgreiches Lernen. Dazu gehört oft auch Üben und Aufgaben erledigen, auch die Fähigkeit, Interesse an den Fächern zu haben oder zu entwickelt. Hilfreich ist zudem, eine gute Affinität zum Lehrer zu haben oder zu entwickeln. Hilfreich kann auch sein, genügend Zeit zum Lernen aufzubringen, genügend Freude dazu zu entwickeln, sich konzentrieren zu können, etc.

Zu den oben genannten Themen lassen sich zielführende detaillierte Aktivitäten und Verhaltensweisen formulieren. Diese werden dann in Arbeitseinheiten bzw. Paketen gebündelt und nach Bedeutung gewichtet.

Dazu nun beispielhaft eine Beschreibung der möglichen Anwendung:

Beispiele:

Pro 30 Minuten lernen: 30 Punkte.
Pro Übungsaufgabe gelöst, je nach Schwierigkeitsgrad: 20, 40, 60 Punkte.
Pro Seite Lehrbuch: 10 Punkte.
Pro Lektion durchgearbeitet: 50 Punkte.

Je nach Schwierigkeitsgrad und Wichtigkeit kann die Gewichtung der Einheit nach oben oder unten modifiziert werden.

Man sollte sich dabei überlegen, ob man sich die Gewichtung insgesamt für eine Lektion und die Lernzeit und die Lehrbuchseite gibt oder je nur eines der Themen. Es ist prinzipiell gleichgültig, nur muss man dann die gewählte Form beibehalten.

Für jeden Tag trägt man die Aufgaben, die man erledigt hat, in den Bericht ein. Als Ergebnis werden die erreichten täglichen Punkte in Form eines Balkendiagramms angezeigt. Dies stellt dann der Wert dar, den man erfolgreich erarbeitet hat.

Anhand der Höhe des Wertes erkennt man, in welchem Maße man an dem Erreichen der eigenen, individuellen Ziele aktiv war und erfolgreich ist.

Je nach eigenem Typus kann man sich Punkteziele setzen oder die Ergebnisse nur beobachten. Wie auch immer, beides motiviert, wenn man die Ziele erreichen möchte.

Dies war nun ein einfaches Beispiel aus dem Lernbereich.

Es benötigt ein wenig Phantasie, eine vergleichbare Systematik für sämtliche Ziele, die man sich vornimmt, anzuwenden. Und, nebenbei bemerkt, es macht Spaß, auf Dauer zu sehen was man für seine eigenen Ziele macht, nicht die von anderen, nein, allein für die ureigenen eigenen Ziele zu arbeiten hat auch etwas Charmantes. Alleine schon zu sehen, dass man da aktiv ist, toll.

Die Homepage bietet zudem die Möglichkeit, Gruppen anzulegen. Beispiele sind Arbeits-und Lerngruppen, auch Vereine und Ähnliches.

Mitglieder der Gruppe haben gemeinsame Aufgaben. Jeder trägt seine Aktivitäten in seinen Bericht ein und erkennt im Vergleich seiner Punkteresultate, wie aktiv er im Vergleich ist.

Ein moderater Wettbewerb. Moderat, da jeder nur seine eigenen Punkteresultate offen sieht. Jedoch nicht offen sind die der seiner Teamkollegen. Diese sind anonymisiert. Niemand kann bloßgestellt oder gar gemobbt werden. Es ist zudem eine recht objektive Sichtwiese eigener Aktivitäten. Keine individuell gefärbte Meinung Dritter.

An dieser Stelle wird klar, dass man sich selbst und auch Teams zu wesentlich zielführenderen Aktiviten und höheren Leistungen führen kann. Natürlich nur, wenn man den Bericht führt und die Ergebnisse für sich ehrlich bewertet.

Im Wettbewerb von Unternehmen untereinander wird dies – bei richtigem Einsatz – zu terminlichen und qualitativen Vorteilen führen.

Generell sind mit diesem System viele interessante Anwendungen möglich.

Dazu soll an dieser Stelle eine weitere Dimension, die nun mit dem System machbar ist, genannt werden.

Auch hierzu soll die allgemein bekannte Institution Schule als Beispiel dienen. Neben den Schülern, zu denen wir oben die Vorgehensweise gelesen haben, wirken in einer Schule auch die Unterrichtenden, die Lehrer. Auch für diese Gruppe, eine wichtige Berufsgruppe mit einer wichtigen Aufgabe, lässt sich das System hilfreich anwenden.

Denn Lernerfolg von Schülern hängt auch von dem Engagement und der Fähigkeit der Lehrer ab. So kann auch deren Leistung mit Punkten quantifiziert und individuell vertraulich, da anonym, dargestellt werden. Dies wirkt in Summe deutlich leistungssteigernd für die Schule und wird ihre Attraktivität steigern.

In dem Feld „Aufgaben“ – lassen sich dazu beispielsweise eintragen:

In Spalte A die Klassennummer,
in Spalte B das Fach,
in C der Lerntypus des Schülers, einfach (d.h. es fällt ihm leicht, dieses Fach zu lernen, dies kann man z.B. an den Noten des Vorjahres erkennen), mittel oder eher schwer.
In Spalte D dann die möglichen Noten.
Und in der Spalte E „Wert“ für eine gute Note bei einem schwierigen Schüler ein vergleichsweise hoher Wert. Für eine schlechte Note bei einem leicht lernenden Schüler den vergleichbar geringsten Wert.

Sekretariate der Schulen können dann gemäß der von den Schülern erreichten Noten die Punkte in die Daten des Lehrers eintragen.

Weitere Leistungen der Lehrer, z.B. wenn Kollegen bei der Unterrichtung geholfen wird oder zusätzliche Nachhilfestunden durchgeführt werden, Auflockerungsübungen, Ausflüge, auch für Qualitätskontrollen der Wertungen dritter Kollegen – so dass keine Gefälligkeitsnoten erteilt werden – können mit Punkten honoriert werden.

Viel Sinnvolles ist möglich. Bei richtiger Werte- und Punktewahl muss sich zwangsläufig der Erfolg einstellen. D.h. die Lehrer werden motivierter, die Schüler lernen mehr und besser.

Ein daran uninteressierter Lehrer muss sich seine Punkte nicht anschauen und auch nicht daran orientieren. Solche Fälle kann und wird es geben. Aber – wenn er will – kann er sich vergleichen und dann an Besseren orientieren.

Ein Schulleiter sieht in seiner Cheffunktion die Punktergebnisse aller Lehrer im Vergleich, jedoch immer anonymisiert. Er erkennt quantifiziert und objektiv, ob und wo ggf. Handlungsbedarf besteht.

Hier haben auch gute Lehrer, die jedoch nicht die Art haben, Vorgesetzen besonders gut aufzufallen, gute Chancen.

Auch diese mögliche Anwendung zeigt, dass das System sehr hilfreich und leistungssteigernd auch in größeren Organisationen genutzt werden kann.

Wie bemerkt. die Schule diente hier nur als allgemein verständliches Beispiel. In der Welt der selbständig unternehmerisch tätigen Firmen ist Vielfalt, sind verschiedenartige Strukturen vorhanden. Jedoch eines ist in einem funktionieren Markt gültig, man hat Markt und damit Wettbewerb um gute Leistungen für Kunden. Und dies ist gut für alle und fördert die Leistungen.

Und mit dieser Homepage ist nun eine Firma, eine Organisation, erstmals in der Lage, intern einen Markt, einen Wettbewerb der Mitarbeiter auch untereinander zu schaffen, jedoch ein guter und anspornender Markt, der, versehen mit Punkten, bei richtiger Einstellung jedem, der engagiert ist, gute Chancen bietet.

Und der auch, bei richtiger Einstellung, das Gemeinwohl fördert. Wenn man sich gegenseitig hilft, wenn man das Gemeinwohl fördert, dann gibt es Punkte. Aber anspornender Wettbewerb und ein interner Markt, dies ist die Revolution in Unternehmen, für den Markt, im Wettbewerb. Sehr sozial, aber Markt innerhalt von Firmen. Dies mit Freude, Anreiz, Spaß und Objektivität der Wertung, also Gerechtigkeit. Eine Innovation per Excellence.

Viel Erfolg und Spaß bei der Anwendung!

 

der Link:  www.GoodPoimts.de

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